Samstag, 31. März 2018

546) Sirolo


Gestern besuchten wir den einzigen Ort an der Adriaküste, an dem Wanderfalken, Blaumerlen und Erdbeerbaumfalter nisten.

Diese Tierchen sahen wir zwar nicht, dafür erfreuten uns zwei Tauben beim Kaffeetrinken. Eine davon war sogar eine Friedenstaube. Welch Freude am Karfreitag, der zugleich unser Hochzeitstag war.




An der Piazza Vittorio Veneto befindet sich die Chiesa di San Nicolò die Bari, die seit 1200 das Stadtbild bestimmt. Der heilige Nikolaus ist der Schutzpatron der Stadt.



Die heutige Kirche ist in neuklassischen Stil, der Glockenturm in orientalischem Stil gebaut.

Von der Piazza aus geniesst man einen wunderbaren Blick auf den Monte Conero und die berühmten Badestrände.



Das Zentrum Sirolos ist mittelelterlich geprägt. Berühmt ist das gotische Stadttor.


Hier fand ich meine erste Neri-Lampe. Weitere gab es an einer Seite der Nikolaus-Kirche.



Am Schluss unseres Besuches stand der Besuch des "Parco della Repubbica", eines schön angelegten Parkes mit Blick auf den Conero und seine Strände.




Beim Park befindet sich die Scula Materna. Dort fand ich wunderbare Osterfenster. Leider ist nur ein Foto mehr oder weniger gut gekommen.




Mit meinen weiteren Fotos zum Thema "Ostern" verabschiede ich mich für heute.



BUONA PASQUA!

Barbara

Nachtrag 20.04.2018

Heute entnahm ich der Fotodatei dieses Beitrages das Wort des Tages.




Parola del giorno: il promontorio

Wort des Tages: das Kap, das Vorgebirge

Ergänzungen


Felsige Sporne wie Gibraltar, Kap Arkona, der Gargano oder der Monte Conero werden oft als Landnasen, Kaps oder Vorgebirge bezeichnet.
Es handelt sich um gebrigige Vorsprünge an einer Küste, die sich ins Meer oder in einen See vorschieben.

Der Monte Conero ist das einzige italienische Küstenkap an der Adria zwischen Venedig und dem Gargano.





Wikipedia: Der Name stammt vom griechischen "Komaròs" für den Erdbeerbaum, der an den Hängen des Berges wächst. Zur Pflanzenwelt gehören ausserdem Eichen, Steineichen, Aleppo-Kiefern und Mittelmeer-Zypressen.

Seit 1987 ist der Conero als Naturpark geschützt.

Das Vorgebirge ist 512 m hoch und gut
5 Millionen Jahre alt. Er besteht aus weissem Kalkstein.

Das Wasser rund um das Kap ist karibikblau, denn die Strände der "Riviera del Conero" bestehen aus Kieselsteinen.