Mittwoch, 14. März 2018

542) Trinitapoli



Gestern besuchten wie jene Nachbargemeinde Margherita di Savoias, welche eine Namen trägt, wie er auch in Griechenland oder Libyen vorkommen könnte. Trinitapoli liegt aber in der Provinz Barletta-Andria-Trani und gehört somit zu Apulien.


Mit ihren aneinandergebauten Häusern, die ausschauen wie kleine Paläste, ist Trinitapoli eine Kleinstadt (gut 14 000 Einwohner) mit 
ganz viel süditalienischem Flair.



Zu diesem Flair tragen bestimmt auch die vielen Neri-Artikel bei. :-)
In Trinitapoli gibt es Lampen, Brunnen und sogar eine Uhr.


Leider ist die Uhr stehengeblieben. Der Gemeinde fehle das Geld, um sie wieder zum Funktionieren zu bringen, wurde uns gesagt.



Die Uhr befindet sich am Corso Garibaldi, an dessen Ende eine moderne Kapuzinerkirche steht.



Der Ursprung des Namens von Trinitapoli geht auf eine kirchliche Gemeinschaft zurück. Mönche der Benediktinerabtei des Monte Sacro errichteten in einem der ersten Jahrhunderten nach 1000 auf dem heutigen Stadtgebiet die Ecclesia Sancte Trinitatis. Um diese herum entwickelte sich die "Casale della Trinità". Aus dieser Gemeinschaft wurde v.a. durch Zuzug von Hirten aus den Abbruzzen und von Bewohnern aus Salpi eine grössere Ortschaft.


PS: Salpi war eine grössere Siedlung, die wegen der Ausweitung der Sümpfe aufgegeben werden musste.

Schon bald bauten die Bewohner die ersten beiden Kirchen, die dem heilgen Giuseppe und der heiligen Anna gewidmet waren.



Bald danach wurde die dritte Kirche errichtet, Santo Stefano. Sankt Stefan ist heute einer der Patrone des Ortes.


Die andere Patronin ist Maria Santissima di Loreto.

Unser Besuch in Trinitapoli beendeten wir mit einem Besuch in der Bar "Montanaro". Von der jungen, netten Barfrau bekamen wird Rucola und ein Rezept geschenkt.


Auf unserer Rückreise sahen wir rosa Salzseen und rosa Flamingos.



Plötzlich sah ich überall Feigenkaktusse. Das kam, weil ich im Moment an meinem Wort des Tages zu diesem Thema herumstudiere.


Mit lieben Grüssen
Barbara