Freitag, 9. Februar 2018

527) Im Zentrum Manfredonias



In unseren ganzen vielen Wochen, die wir bisher bereits auf dem Camping "Lido Salpi" ausserhalb Manfredonias verbracht haben, haben wir, abgesehen von zwei Visiten der Burg, noch nie die Innenstadt besucht. Gestern war es so weit.

Es blieb uns nichts anderes übrig, als das Auto weit aussen - fast beim Piscitelli-Brunnen zu parken.

Auf mein erstes Foto kam eine Neri-Lampe. Diese fand ich im kleinen Park vor der Piazza Marconi.



Da wir uns mitten in der Karnevals-Zeit befinden, gab es überall Fasnachts-Deko zu sehen.



Unsere eigentliche Tour begann am Corso Roma, der autofreien Hauptstrasse der Innenstadt.


Auf meinem ersten Foto mit figürlicher Kunst befindet sich ein Kunstwerk Franco Troiano. Das Werk ist Padre Pio gewidmet und steht vor der Parrocchia Santa Maria del Carmine.


Vier Querstrassen weiter kommt man auf die Piazza "Papa Giovanni XXIII".


Die Marmorskulptur des beliebten italienischen Papstes steht vor der Cattedrale di San Lorenzo Maiorano.


Aussenansichten


Innenansichten




Noch einmal gut vier Querstrassen weiter und man kommt zur Burg von Manfredonia.


Im Park, der sie umgibt, befindet sich das Kriegsdenkmal mit einem Engel aus Bronze.



Der Gründer Manfredonias, Re Manfredi, ist seit 2015 auf der Piazzale Silvio Ferri in Bronze verewigt.



König Manfred sagt die "Göttliche Kommödie" (Dante Alighieri):

"Biondo era e bello e di gentile aspetto"


Zum Schluss meines Beitrages noch einige manfredonische Gassen und das Zufallsfoto:

Gassen



Zufallsfoto Nummer 7 - ein Gassenfoto.




Mit lieben Grüssen aus Manfredonia
Barbara und Hans

Nachtrag 10.03.2018

Heute entnahm ich der Fotodatei dieses Beitrages mein Wort des Tages.



Parola del giorno: la palma
Wort des Tages: die Palme


Ergänzungen:




Die Palme gehört für uns zum Bild von Italien fast wie Strand und Meer. Nun hat aber seit einiger Zeit ein kleiner Käfer den Palmen den Kampf angesagt. Es handelt sich um den Palmrüssler oder Palmenkäfer. Diese Insekten fressen quasi die Palme von innen her auf. 

Der Palmrüssler war ursprünglich in Indonesien beheimatet. Durch den Verkauf von Palmen breitete er sich auf andere Länder aus.




So schafften es die Insekten zuerst in die arabischen Länder. 1984 etablierte sich der Palmrüssler in Saudi-Arabien. Auch in Ägypten sitzen die Käfer heute in den meisten Palmen. Von dort wanderte der Schädling weiter nach Europa. Bereits 1994 tauchte der Palmrüssler im Süden Spaniens auf, erreichte 2004 Italien und die Kanarischen Inseln. Korsika, Südfrankreich, Rhodos, Kreta und Zypern folgten.




Seither sind viele Palmen dem Palmrüssler zum Opfer gefallen. Erfolg verspricht praktisch nur die frühzeitige Vernichtung betroffener Palmen. 


Auch in Mandredonia tut der Käfer sein Werk. An der Piazza Marconi schaut es aktuell so aus.




Noch mehr Informationen finden sich im Artikel "Käferinvasion"

Hoffen wir, dass das Palmensterben bald gestoppt werden kann.