Mittwoch, 2. November 2016

478) An der Kleinen Emme


Gestern war Allerheiligen. Wir machten einen Ausflug ins Entlebuch. Unsere kleine Wanderung begann beim Bahnhof in der gleichnamigen Ortschaft und führte uns bis zu den "Heuschobern von Giverny".
Die kleine Emme ist ein linker Nebenflüss der Reuss. Sie entspringt als Waldemme am Nordhang des Brienzer Rothorns oberhalb von Sörenberg. Ab Schüpfheim, wo sich die Waldemme mit der Weissemme vereint, bekommt der Voralpenfluss den Namen Kleine Emme.





Die Kleine Emme führt bei Trockenheit wenig Wasser und bildet viele Steininseln aus, bei heftigen und/oder andauernden Niederschlägen kann sie zum reissenden Wildbach werden.

Der Emmenuferweg ist sehr schön angelegt und gibt oft den Blick frei auf die reizvolle Landschaft des Entlebuchs, welches von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt wurde.








Und eben, da kamen sie: Claude Monets Heuschober von Giverny im Entlebuch.


Original (1884)

Kopie (01.11.2016)



Da kann man nur begeistert sein, oder?


Die Kleine Emme - wie auch ihre grosse Schwester, die Emme - ist reich an wunderbaren Flusskieseln. Da finden sich bunte Sand - oder Kalksteine, Gneise, Diorite, Granite (Habkern, Julier), Radiolarite und Nagelfluh.











Nagelfluh



In der Kleinen Emme kann man auch Gold finden. Wir hatten diesbezüglich kein Glück, aber wir fanden trotzdem viel Schönes auf einer wunderbaren Wanderung.








Mit lieben Grüssen
Barbara und Hans