Dienstag, 19. April 2016

471) Immer wieder Ungesehenes


Man kann gleiche Wege unzählige Male begehen und entdeckt doch immer wieder Neues. So geschehen gestern, als wir bei nicht ganz so sanftem Regen zur Wilihofbrücke spazierten. Unser Ziel war das Schwanennest, das wir vor ein paar Tagen beim Überqueren der Brücke gesehen hatten.


Wir fanden schon damals, dass das Nest ziemlich exponiert gebaut worden sei. Dieser Eindruck bestätigte sich. Die beiden Schwäne hingegen liessen sich durch unseren Besuch und den Verkehr auf der Brücke nicht beeindrucken.

So kamen wir der besagten Stelle immer wie näher:





Einer der beiden Schwäne - es könnte das Weibchen gewesen sein - hatte Ausgang. Der andere sass im grossen Schwanennest auf seinen Eiern.


Noch nie habe ich etwas solches gesehen.
Auch noch nie fiel mir die Mündung des Aarebächlis in die Aare so auf wie gestern. Na, ja, kein Wunder bei dieser Wassermenge, die da nach mehreren Tagen Regen daherkommt.



Mit der Zufahrtsstrasse zum Kieswerk haben wir uns mittlerweilen versöhnt. Dazu trägt v.a. die Gestaltung der Umgebung auf, die leider erst in einigen Jahren ihre Früchte tragen wird. Ein schönes Beispiel ist die Renaturierung des Aarebächlis.




Ich bin gespannt, wie meine Fotos von diesen Stellen in ein paar Jahren ausschauen werden.




Vom Aareufer aus hat man einen schönen Blick auf unser Dorf und auf den Jura.




Die beiden nächsten Fotos zeigen zwei andere Welten: Hier die Neubauten westlich des Sportweges und da die älteren Häuser (mit Blick auf Kammersrohr) östlich davon.




Ganz am Schluss unserer Tour konnte ich zum ersten Mal die Südfront der ehemaligen Darmhandlung fotografieren. Die wunderbare Fassade war bis anhin hinter den Fritschi-Triebhäusern versteckt. Nun gibt es diese nicht mehr und ich bin gespannt, wie lange man die Fassade so frei sehen kann.


Vielleicht wird mein Foto zur echten Rarität. :-)

Barbara


Nachtrag 04.10.2018

Heute entnahm ich der Fotodatei dieses Beitrages mein Wort des Tages.



Parola del giorno: il nido del cigno

Wort des Tages: das Schwanennest

Ergänzungen


Schwäne sind eine Gattung der Entenvögel.





Ich zitiere aus Wikipedia:

"Das Nest der Schwäne wird aus Wasserpflanzen, Gräsern und Zweigen errichtet und ist oft von beachtlicher Grösse. Da ein Paar dasselbe Nest immer wieder nutzt, kann es sich von Jahr zu Jahr vergrössern. Bei den Schwänen bauen beide Elternvögel das Nest. Dabei schwimmt oder steht der männliche Schwan mit dem Rücken zum Nest, auf dem das Weibchen sitzt und reicht ihr mit einer rückwärtsgerichteten Bewegung von Kopf und Hals das Nistmaterial an.



Später wird das Nest vom Weibchen dünn mit Daunen ausgepolstert.
 Gebrütet wird dann allein vom Weibchen, nur beim Trauerschwan beteiligt sich hieran auch das Männchen. Gelegt werden vier bis sechs (selten ein bis elf) Eier, die etwa 40 Tage bebrütet werden. Die Jungen werden von beiden Partnern begleitet. Gelegentlich werden sie auf dem Rücken transportiert. Flügge gewordene Schwäne bleiben meist bis zur nächsten Fortpflanzungsperiode in einem Verband mit den Elternvögeln."