Donnerstag, 5. Februar 2015

418) Neri in Gallipoli



Schon zu Hause, als wir die Winterreise planten wusste ich: In Gallipoli werde ich Neri-Lampen finden. Die Google-Fotos liessen vermuten, was sich in Wirklichkeit bewahrheitete.



Das nähere Hinschauen zeigte aber unmissvertändlich, wie hart ein Gusseisenlampen-Dasein am Meer sein kann.



Die Lampen, die der Witterung ausgesetzt sind, zeigen starke Verwitterungsspuren. Die Lampen an geschützteren Stellen hingegen nicht (so sehr).









In der Altstadt gibt es auch Neri-Bänkli.



Ein weiteres Bänkli fand ich beim griechischen Brunnen.



Barbara

Nachtrag 01.04.2018

Heute entnahm ich der Fotodatei dieses Beitrages das Wort des Tages.




Parola del giorno: il gabbiano
Wort des Tages: die Möwe


Ergänzungen


Möwen sind schöne und anmutige Vögel. Sie besitzen relativ lange und schmale, spitze Flügel und kräftige, schlanke Schnäbel mit leicht nach unten gekrümmtem Oberschnabel. Ihre Zehen sind durch Schwimmhäute verbunden.



In literarischen Werken kommen die Möwen überdurchschnittlich wenig vor. 

In der Bibel werden Möwen nur in zwei Passagen erwähn und erst noch zu Kukuken gemacht. :-)

I
m 3. Buch Moses, Kapitel 11, wird beschrieben, welche Tiere unreine Tiere sind; darunter kommen auch Vögel vor. Die Lutherbibel gibt den hebräischen Namen dieses Vogels mit „Kuckuck“ wieder, aber im allgemeinen zieht man heute „Möwe“ dieser Wiedergabe vor. 






"Und dies sollt ihr scheuen unter den Vögeln, dass ihr's nicht esst: den Adler, den Habicht, den Fischaar, den Geier, den Weih, und was seine Art ist, und alle Raben mit ihrer Art, den Strauss, die Nachteule, den Kuckuck, den Sperber mit seiner Art, das Käuzlein, den Schwan, den Uhu, die Fledermaus, die Rohrdommel, den Storch, den Reiher, den Häher mit seiner Art, den Wiedehopf und die Schwalbe."


Im 5. Buch Moses werden die obgenannten Vögel noch einmal erwähnt.





Theodor Storm  (1817 bis 1888) schrieb die Gedicht "Die Möwe und mein Herz" und "Meeresstrand"

Anton Tschechow schrieb im Jahre 1895 das Drama „Die Möwe“. Die Möwe ist im Stück aber lediglich das Symbol für das freie, von Konventionen unabhängige Leben.


Der Dichter Christian Morgenstern bedachte die Möwe im Jahr 1905 mit seinem "Möwenlied""Die Möwe Jonathan" ist ein Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Richard Bach aus dem Jahr 1970. Der Roman schildert in drei Teilen das Leben der Möwe Jonathan, die sich durch ihre individuelle Lebensweise von ihren Artgenossen abhebt. 
Der Roman wurde 1973 unter dem gleichen Titel verfilmt. Der Film war trotz seiner atemberaubenden Naturaufnahmen eher ein Flop, dafür wurde die Filmmusik von Neil Diamond weltberühmt.

Das wäre es dann, was ich an Literrischem zu bieten habe.

Ich schliesse meinen heutigen Beitrag mit einer Bauernregel:

"Wenn die Möwen nach dem Lande ziehen, werden wir Sturm kriegen."

Barbara