Donnerstag, 22. Januar 2015

413) Tomaiuolo


Tomaiuolo ist der beschaulichste Ort Italiens, den wir bisher kennengelernt haben. Ihn bevölkern nicht Menschen, sondern Kühe. :-)






Hier steht die Welt still. Ruhe, Einsamkeit und rindviehische Gelassenheit herrschen vor. Die Häuser sind zugesperrt, aus keinem Kamin kommt Rauch.






Auf der Seite "I comuni italiani in dettaglio" wird Tomaiuolo u.a. so beschrieben: Tomaiuolo fa parte del comune di Manfredonia, in provincia di Foggia, nella regione Puglia.


La frazione o località di Tomaiuolo sorge a 530 metri sul livello del mare.
Nella frazione o località di Tomaiuolo risiedono 0 abitanti.

Tomaiuolo ist keine eigenständige Gemeinde, sondern einer der Ortsteile Manfredonias, der nicht in der Ebene liegt. Man erreicht Tomaiuolo über die SP 57. Das ist die Bergstrasse, die sich vom Zentrum Manfredonias aus hochschlängelt. Die Häuser sind wohl nur am Wochenende oder oder während der Ferien bewohnt, denn Tomaiuolo hat tatsächlich keine Einwohner.




Von Tomaiuolo aus führt ein Fussweg zur Abtei Santa Maria di Pulsano. Auf dem folgenden Foto sieht man nicht etwa diesen "sentiero", sondern die Zufahrtsstrasse zu Tomaiolo von der SP 57 aus.



Ein wahrlich idyllischer Ort, oder?

Hans und Barbara


Nachtrag 13.04.2018

Heute entnahm ich der Fotodatei dieses Beitrages das Wort des Tages.




Parola del giorno: il cancello
Wort des Tages: das Gittertor

Tomaiuolo (Manfredonia), 21.01.2015





Ein Gittertor ist eine Tor, das aus einem Gitter besteht.

Viel mehr gäbe es darüber nicht zu berichten,
wäre nicht diese fast unglaubwürdige Geschichte eines Amerikaners gewesen, der frühmorgens an einem Wintertag in der Goethestrasse im Stadtteil Isarvorstadt in München  zwischen den Gitterstäben eines Eisentores feststeckte. Der Mann kam weder vor noch zurück.



Ich zitiere aus: 
https://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/feuerwehr-muss-betrunkenen-amerikaner-in-muenchen-aus-gittertor-befreien-100.html



"Am frühen Dienstagmorgen (Anm: 30.01.2018) ist die Münchner Berufsfeuerwehr zu diesem ungewöhnlichem Einsatz gerufen worden: Ein 22-jähriger Amerikaner steckte gegen 5 Uhr in der Goethestrasse im Stadtteil Isarvorstadt zwischen den Gitterstäben eines Eisentores fest. Der Mann kam weder vor noch zurück.
Anwohner hörten die Hilferufe des Mannes und alarmierten die Einsatzkräfte. Der Mann war laut Feuerwehr stark alkoholisiert. Er hatte versucht, von der Strasse aus in einen Innenhof zu gelangen.
Statt aber einfach durch ein bereits geöffnetes Eisentor zu spazieren, entschloss sich der 22-Jährige für die komplizierte Variante und versuchte, durch die Gitterstäbe des Tores hindurchzukriechen. Allerdings blieb er an der Hüfte stecken.
Díe Feuerwehr bog die Gitterstäbe mit einem Rettungsspreizer auf und brachte dann den stark unterkühlten Mann in eine Münchner Klinik."