Mittwoch, 1. Januar 2014

350) Silvestermarsch




Zu unseren Hausbergen gehören alle "Bärgä", die sich zwischen Weissenstein und Schmidenmatt befinden: Weissenstein, Balmfluechöpfli, Balmberg, Niederwiler Stierenberg, Hofbärgli, Schmidenmatt.
Was könnte es Schöneres geben, als "vom Berg" ins neue Jahr zu laufen.



Den Marsch vom Balmberg ins neue Jahr machten wir gestern zum dritten Mal. Wir starten jeweils am frühen Abend. Unterwegs gilt es, in allen Wirtshäusern einzukehren, um dann bis gegen Mitternacht zum Anstossen bei uns zu Hause einzutreffen. Gestern marschierten wir zu dritt, vor zwei Jahren zu siebt und das erste Mal zu zweit.

Auf dieser Strecke von gut 8 Kilometern liegen mindestens 7 Wirtshäuser. Offen waren gestern nur zwei. Wir machten nur einen Halt. Den letzten Gasthof liessen wir links liegen, weil er nur ein paar Meter von unserem Zuhause entfernt ist.

Das schönste "Geschlossen-Schild" fanden wir bei der "Freundschaft" in Hubersdorf.


Nicht ganz so toll finden wir jeweils, wenn die Bergwirtschaft wegen einer Gesellschaft geschlossen ist. Nicht wegen der Gesellschaft. Tradition ist nämlich, dass eine Bergwirtschaft allen Wanderer offen steht - wenn nicht gerade Ruhetag ist. Und so war hier (Bild) also keine Einkehr möglich.


Der Balmberg ist übrigens ein Schweizer Pass in Kanton Solothurn. Er verbindet Welschenrohr und Günsberg. Die Südseite des Balmbergs ist eine gut ausgebaute Postautostrecke. Die Balmbergstrasse Nord ab Welschenrohr ist mit rund 25 % eine der steilsten Passstrassen der Schweiz, wenn nicht die steilste überhaupt.

Wir machten also gestern den südlichen Teil des Passes und hatten ein seltenes Glück. Wir wanderten unter einem wunderbaren Sternenhimmel. Von der Temperatur her war es auch sehr angenehm. Kalt, aber gut zum Aushalten.

Im "Glutzenberg" machten wir Halt und genossen ein feines Silvesteressen. Herzlichen DANK dem Glutz-Team.



Der "Glutzenberg" ist noch ein richtig urchiges Bergrestaurat (oberhalb Günsberg). Mir gefällt das.

Nach der Stärkung ging's via Günsberg und Hubersdorf nach Hause. Meine beiden letzten Bilder zweigen wahrscheinlich die letzten weihnächtlichen Aussendekorationen dieses Winters.




Gegen halb 12 waren wir zu Hause und so blieb genügend Zeit, die Champager-Gläser fürs Anstossen bereitzustellen.

PROSIT NEUJAHR!

Barbara