Freitag, 22. März 2013

Ab in den Süden


Im ersten Teil des Posts findest du den Artikel, den ich im Sommer 2013 geschrieben habe. Die Bilder im Originalartikel sind nicht anklickbar. Fotos zum Anklicken finden sich am Schluss des Beitrages.


Pünktlich zu Frühlingsanfang machten wir uns auf in den Süden. Unser Ziel: bellaria. Die erste Etappe führte uns von Flumenthal nach Milano.

Damit wir nicht vergessen, wie es ausschauen würde, wären wir in der kalten, winterlichen Schweiz, habe ich als Gedankenstütze einige schneebedeckte Berge auf der gestrigen Reise fotografisch eingefangen.
Der Pilaus war ein zickiger Kerl. Es ist mir fast nicht gelungen, ihn zu erwischen. Es stellt sich immer wieder als schwierig heraus, aus dem fahrenden Auto etwas Bestimmtes zu fotografieren.



Etwas einfacher ging es mit der Rigi. So ist sie kurz vor dem Autobahnkreuz vor Luzern zu sehen.



Wenn ich oben "Rigi" geschrieben habe, so ist das nicht ganz richtig. Die "Rigi" ist ein Bergmassiv und besteht aus verschiedenen Gipfeln. Obiger ist Rigi-Kulm, höchster Gipfel, mit einer Höhe von 1'797.5 m ü. M. Etwas weniger hoch sind die weiteren Gipfel Rigi-Hochflue, Dossen, Rotstock sowie die sich nach Südosten anschliessende Rigi-Scheidegg. Die Hochflue, dieser typische Spitzberg aus Kalkstein, ist auf dem nächsten Bild zu sehen.



Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass das Rigi-Massiv nicht aus einheitlichem Gestein besteht. Es folgt Kalk auf Molasse. Die beiden Mythen bei Schwyz habe ich leider verpasst.
Wenn man bei Flüelen Richtung Gotthrad fährt, lenkt dieser markante Kerl den Blick auf sich.






Der Bristen ist das Wahrzeichen des Kantons Uri. Früher hiess der pyramidenförmige Berg "Mittagsstock. Ein passender Name, fuhren wir doch gegen Mittag am Stock vorbei.

Ja, und nicht viel später ging's dann in den Berg.
17 Kilometer Tunnel - Gotthardtunnel. Was da Granitiges über einem liegt, soll man sich besser nicht vorstellen. Vorstellen konnten wir uns hingegen gut, dass es südlich des Gotthardes schneien würde. Der Fön im Kanton Uri liess kaum etwas anderes zu. Und so war es auch:



Erst nach Biasca hörten die Niederschläge auf und der Frühling zeigte sich in Form von Forsythien.



Ganz eigenartig waren die Tessiner Berge zu schauen. Noch nie haben wir sie schneebedeckt gesehen. Wenn man gut guckt, sieht man auf dem folgenden Bild den San Salvatore.



Auf der Autobahnraststätte "Calvetta" bei Campogalliano - das ist auf der A1 vor Modena - bekam ich diesen flotten Schlitten vor die Linse. Nun heisst das Thema: Ferrari



Es handelt sich hiebei um ein Werk des Künstlers Franco Reggiani (1926 - 1991), welches den namen "Evoluzione" trägt. Es wurde zu Ehren der Geschichte der technischen Entwickung des Autohauses Ferrari konzipiert und konstruiert. Ferrari-KennerInnen sehen bestimmt, dass sieben stilistisch signifikante Ferrari-Elemente ins Kunstwerk integriert wurden. Es sind dies: Die Front vom Alfa P12 von 1929, das Heck eines Rennwagens von 1959, der Innenraum links eines Barchetta Touring, der Kotflügel vom Ferrari Super America, das Heck von Dino und zum Schluss Haube und Spoiler vom T5 di Villeneuve.







Das Werk aus den Achziger-Jahren präsentiert sich zur Zeit leider in einem kläglichen Zustand. Vandalismus und Geldmangel für Restaurationen werden es wohl der totalen Zerstörung preisgeben. Abtransport und die Demontage stehen drohend über dem Werk.



Schade!
Aber 30 Tausend Euro für die Restaurierung sind halt nicht so einfach aufzubringen. Könnten da nicht ein paar steinreiche Ferrari-Besitzer einspringen?
Denn es sähe doch dann einfach toll aus, das Geschichte und Kultur repräsentierende Ferrari-Monument




Fotos zum Anklicken:












Happy Camping, Bellaria