Samstag, 26. Januar 2013

Ciao, ciao, Kamera!




Leider sind die Fotos dieses Beitrages nicht anklickbar.
Foto Sommer 2009
Gestern (25.01.13) gingen wir in den Attisholzwald, und ich hatte vor, einen ausführlichen Bericht zu "Attisholz" zu schreiben. Schon unterwegs machte ich mir Gedanken über den Text.

Ich wollte darüber schreiben, dass Attisholz zwar zur Gemeinde Riedholz gehört, dass ich dem Weiler aber ein eigenes Thema widme, weil das Attisholz und meine frühere Kindheit in einem direkten Bezug stehen. Stundenlang konnte ich die Eisenbahnwagen beobachten, die, mit Holzstämmen beladen, auf die Einfahrt in die Cellulosefakrik warteten. Fasziniert beobachtete ich die starken Männer, die diese Holzstämme von den Wagen buggsierten. Und mit ein bisschen (viel) Angst überquerte ich an der Hand von Grosi das Fabrikareal, das ein direkte und öffentliche Verbindung von Luterbach nach Riedholz war. Und ich rieche sie jetzt noch, die "Lauge", die von Zeit zu Zeit auf die staubigen Naturstrassen gespritzt wurde.

Schaut mal (oben) diese Fabrik! Einfach ein "Bioux". Wenn die nur nicht steillstehen würde!

Ich wollte über den Blocher wettern, der das Attisholz (so nannten wir die Fabrik) verscherbelte und so dem Niedergang weihte.

Ich wollte über die Herkunft des Namens schreiben, darüber, dass wohl ein alemannischer Atto Namensgeber war, einer der einen Hof des Atto (Attiswil) und einen Wald des Atto (Attisholz) hatte.
Ich wollte über den römischen Gutshof sprechen, über den immer gesprochen wurde und der im Zusammenhang mit den Probebohrungen für die Inertdeponie wieder zum Thema wurde.
Ich wollte darüber sprechen, dass der "Wald des Atto" auch ein bisschen zu Flumenthal gehört.
Und ich wollte schöne Fotos von Holzfiguren, die im Wald stehen, zeigen.

Es fing auch ganz gut an.

Ich machte ein winterliches Foto an der Riedholzstrasse,



fotografierte fast am gleichen Ort "Stromiges"



und ich fand eine fotogene Holzbeige,



Und dann kamen die Holzfiguren.

Nummer 1




Nummer 2




Nummer 3



Und mit dieser Nummer 3 beendige ich meine Holzfiguren-Sammlung. Aller guten Dinge sind nun einfach nicht immer DREI. Zumindest gestern nicht. Ich fotografierte diesen Vogel mit dem Halm im Schnabel, drehte mich auf der Stelle und - flupps - fluppste ich auf meinen Allerwertesten. Die Kamera in meiner Hand wollte ich noch schützen, was mir aber nicht gelungen ist.

Und so ist das nun das aller-, allerletzte Foto, das ich mit meiner geliebten "Nikon Coolpix" gemacht habe.



Meine Stimmung fiel auf Null, mein A.... tat weh und meine Kamera war futsch. F-U-T-S-C-H. La macchina fotografica era rotta!

Mir fehlen immer noch die Worte!