Donnerstag, 8. November 2012

Colonnata


Im ersten Teil des Posts findest du den Artikel, den ich im November 2012 geschrieben habe. Die Bilder im Originalartikel sind nicht anklickbar. Fotos zum Anklicken finden sich am Schluss des Beitrages.





Gestern (7.11.12) besuchten wir das Steinbruacharbeiter-Dörfchen Colonnata. Es liegt hoch oben in den Apuanischen Alpen. Nein, so hoch ist es eigentlich gar nicht, nur 532 m. Die Höhe täuschte mich wohl wegen der vielen Kurven und Spitzkehren.

Zu Beginnn des Ausflugs in die Welt der Bergbauarbeiter ging es lange geradeaus: Zuerst kurz entlang der Küste und dann lange, lange durch Carrara.





Erst nach Carrara begann die "Passstrasse" und ich hoffte immer sehnlichst, dass ja kein Lastwagen entgegenäme.



Alles ging gut! Colonnata war erreicht und unsere Überraschung gross. Wir befanden uns in einem der schönsten Örtchen Italiens.





Ein wahres Paradies für den Hobbyfotografen!





Und überall MARMOR!


Türzargen


Brunnen

Immer, immer aber wieder wurden wir daran erinnert, wo wir eigentlich waren:
In einem Dorf, in dem Armut, Elend, Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Trauer und Leid herrschten und z.T. immer noch herrschen.



Non dorme. I marmi non dormono,
sembrano star fermi, tranquilli, invece...colpiscono a
tradimento, agiscono tempestivamente.

Ausdruck der Steinbrecher: Der Marmor schläft nicht, er
scheint fest zu stehen, ruhig, doch aufgepasst...er kann
auf einmal zuschlagen, oder im besten Fall auch
rechtzeitig mithandeln.

Auf der Rückfahrt nahmen wie die Strasse über Miseglia. Da gab's Tunnels, so duster wie die Nacht. Mir schien, ich fuhr in die Hölle. Wie muss es wohl den CAVATORI auf ihrer Fahrt in den Berg gehen?







Fotos zum Anklicken: