Freitag, 9. November 2012

Carrara

Im ersten Teil des Posts findest du den Artikel, den ich im November 2012 geschrieben habe. Die Bilder im Originalartikel sind nicht anklickbar. Fotos zum Anklicken finden sich am Schluss des Beitrages.






Gestern (8.11.12) besuchten wir die Marmorstadt Carrara. Eine wahrlich fotogene Stadt. Man könnt sich tagelang darin verweilen.


Und dabei sind es nicht nur die toscanischen Stadthäuser und die Marmorstatuen, die begeistern, nein, es sind auch die kleinen, eher unscheinbaren "Models". Um diese einzufangen wird es wohl eine nächste Reise geben müssen.
Wenn ich "Marmor" höre, denke ich zuerst an imposante Statuen. An solche zum Beispiel:







Vielleicht denke ich noch an Monumentalbrunnen wie zum Beispiel:



Aber es käme mir bestimmt nicht in den Sinn, mir Alltägliches wie Treppen, Bordsteinkanten oder Kopfsteinpflaster aus Marmor vorzustellen. Dies aber bietet Carrara - und zwar auf Schritt und Tritt im wahrsten Sinne des Wortes.





Immer wieder wird der Blick vom Alltäglichen (das für uns gar nicht so alltäglich ist) abgelenkt. Wer kann schon noch aufs Kopfsteinpflaster gucken, wenn sich einem solches präsentiert?








Marmor hat eine unglaubliche Eigenschaft. Marmork kann sehr prunkvoll und majestätisch wirken, Marmor kann aber auch schlicht und ungekünstelt daherkommen.
Dies war in der Kathedrale von Carrara der Fall.



Ich schliesse den Bericht heute mit einem Bild, das den Bogen zum gestrigen Artikel schlägt. Marmor hat auch eine Kehrseite. Sklaverei, Ausbeutung und Pressionen gehen damit einher.





Fotos zum Anklicken: