Freitag, 2. April 2010

232) Auf dem Vesuv


In diesem Post findest du den Artikel, den ich anfangs April geschrieben und im Januar 2011 aus einem Forum hierhin kopiert habe. Die Bilder sind leider nicht anklickbar.


Es waren zwar nicht drei Tage, die wir in der Unterwelt verlebten, es waren nur ein paar Stunden, aber grauslig war's zwischendurch alleweil. Doch schaut mal selbst.







Ja, ihr habt richtig erraten. Wir waren auf dem Vesuv. Der grösste Vulkan auf dem europäischen Festland, der zudem noch aktiv ist, war schon immer eines unserer Reiseziele.

Von Pompei aus führte uns ein Bus nicht ganz an den Kraterrand des Vulkans (9 Euro pro Person, Hin und zurück). Nun mussten wir noch 6.50 Euro pro Person bezahlen, um den Rest des Aufsteigs und eine halbe Kraterumrundung machen zu dürfen.

Die Aussicht war bombastisch; sowohl in den Krater als auch auf den Golf von Neapel.





Der Weg auf den Vesuv war einer der ersten touristischen Massenpfade.
Bereits 1829 beklagte Wilhelm Waiblinger, der Berg sei überlaufen.

Überlaufen! Wie hätte der Dichter und Schriftsteller Waiblinger, ein Freund Mörikes und Hölderlins, wohl die heutige Situation beschrieben?





Auf dem zweiten Bild seht ihr übrigens die Überreste der Standseilbahn, die von 1880 bis 1906 auf den Vesuv führte.
Die Standseilbahn hat den Vulkanausbruch von 1906 nicht überlebt, wohl aber das Lied, das zu ihren Ehren geschrieben wurde.



Es hatte schon sehr viele Leute auf dem Feuerberg!Beeindruckend aber war's trotzdem.